Vereinspatenschaft

Club „In unserem Haus“ – Netanya

Der Club „In unserem Haus“ befindet sich in der Shitriker-Straße 13 in Netanya und ist ein besonderer Ort der Begegnung, Wärme und Gemeinschaft. Rund 90 Menschen kommen hier regelmäßig zusammen – Holocaust-Überlebende, neue Einwanderer sowie Menschen, die den Krieg in nicht besetzten Gebieten erlebt haben und dennoch Hunger, Entbehrung und große Härten tragen mussten.

Der Club trifft sich dreimal pro Woche (montags, dienstags und donnerstags). Gemeinsam gestalten die Mitglieder ihren Alltag mit vielfältigen Angeboten wie Yoga, Pilates, Chor, Schauspiel, Malen sowie Englisch- und Hebräischkursen. Darüber hinaus werden alle israelischen Feiertage und Geburtstage gemeinsam gefeiert – mit liebevoll gedeckten Tischen, Leckereien und kleinen Geschenken für alle.

Geleitet wird der Club seit sieben Jahren ehrenamtlich. Zuvor hatten die Eltern der heutigen Leiterin – selbst Überlebende der Shoah – den Club 25 Jahre lang geprägt. Auch wenn sie nicht mehr leben, bleibt ihre Erinnerung in den Mauern dieses Hauses lebendig.

Die Miete wird von der Gemeinde getragen, vieles andere jedoch geschieht durch freiwilliges Engagement und Herzblut. Was dem Club aktuell besonders fehlt, sind gemeinsame Ausflüge im Land sowie Künstlerinnen und Künstler, die mit Auftritten Freude und Abwechslung in den Alltag bringen.

Was diesen Ort auszeichnet, ist seine herzliche, familiäre Atmosphäre: ein echtes Zuhause, das Menschen bei jedem Wetter aufsuchen, um miteinander zu sprechen, zu lachen und Gemeinschaft zu erleben. Gäste sind jederzeit willkommen – mit besonderer Freude auch unsere lieben Freunde, die Familie Ditze.

 

Vereinspatenschaft durch Hineni e.V.

Der Verein Hineni e.V. hat eine Vereinspatenschaft für den Club „In unserem Haus“ übernommen. Im Rahmen dieser Patenschaft unterstützen wir den Club mit einer monatlichen Spende von 100 Euro, um Begegnung, Gemeinschaft und Würde im Alltag der Mitglieder zu fördern. Diese Partnerschaft ist Ausdruck unserer Verbundenheit, Dankbarkeit und Verantwortung gegenüber den Menschen, die so viel erlebt haben – und die auch heute ein warmes Zuhause verdienen.